Rubrik Kunst & Kultur

Ein Leuchtturm ohne Licht

Er hat noch nie einem Seemann den Weg in den sicheren Hafen gewiesen, hier in Ehrenfeld, 300 Kilometer von der nächsten Küste entfernt. Der Heliosturm ist ein Widerspruch in sich, ein seltenes Exemplar und allein deshalb sympathisch. Er macht eine gute Figur, von seinem stattlichen weißen Sockelgebäude bis hinauf zur Glaskuppel in 44 Meter Höhe. Nur: Was soll man von einem Leuchtturm halten, der nicht leuchtet?

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Kleine Liebeserklärungen
an Ehrenfeld

Es sind kleine Liebeserklärungen an dieses Veedel, die Peter Rosenthal schreibt. Oft melancholisch, aber nie missmutig, leicht ironisch manchmal, aber nie sarkastisch. Dieser Tage erscheint bei Parasitenpresse ein schmales Bändchen mit 26 Gedichten aus und über Ehrenfeld – eines für jeden Buchstaben des Alphabets.

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Lernen von Chargesheimer

Eigentlich sind Straßen da, um von A nach B zu kommen. Aber manchmal sind sie auch mehr – insbesondere dort, wo im urbanen Gewusel Anonymität und Vereinsamung drohen. Wenn man ganz viel Glück hat, dann hat das „Wir“ einen Straßennamen. „Körnerstraße“ zum Beispiel. Oder früher einmal: „Unter Krahnenbäumen“.

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