Lernen von Chargesheimer

Eigentlich sind Straßen da, um von A nach B zu kommen. Aber manchmal sind sie auch mehr – insbesondere dort, wo im urbanen Gewusel Anonymität und Vereinsamung drohen. Wenn man ganz viel Glück hat, dann hat das „Wir“ einen Straßennamen. „Körnerstraße“ zum Beispiel. Oder früher einmal: „Unter Krahnenbäumen“.

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Apropos … Kontext

Neulich – es ist schon ein paar Wochen her – traf ich bei einem Bummel durch Ehrenfeld auf ein eher ungewöhnliches Graffiti. Eine Karikatur eines Charakterkopfes, es könnte Mick Jagger sein, offensichtlich schnell hingesprüht, aber trotzdem ausdrucksstark. Wie würdest du das finden, wenn es nicht ein Graffiti wäre, habe ich mich gefragt. Wenn das als… Weiter

Der Bunkermann

„Kumm errinn.“ Die Stimme kam von irgendwo her, nicht nah und nicht fern, und konnte eigentlich nicht mir gelten. Ich stand neben dem Bunker in der Körnerstraße, vor einer in üblicher Manier verzierten Wand aus Stahl. Mit einer offenen Tür.

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… kleine Botschaften

Kennen Sie das – dass ein Gedanke knapp unter der Oberfläche vorbeihuscht? Wie eine Fledermaus oder eine Sternschnuppe, die man auch erst sieht, wenn sie schon wieder weg sind? Kleine Botschaften, Warnungen zum Beispiel, dass das jetzt gleich schief geht – oder ganz harmlos ein ‚Sekunde, da war doch eben was’? Neulich, auf dem Weg… Weiter

Streetart hinter Bauzaun

Es war ein intensives Bild gewesen, hinter einem Bauzaun, in einer dunklen Ecke im Schatten versteckt. Zufallsbegegnung auf einem Streifzug durch die Seitenstraßen links und rechts der Venloer. Mehr als ein Graffiti. Ein Portrait, düster, zornig, resigniert. Ich war zu früh weitergegangen, hätte genauer hinschauen sollen, Bauzaun hin oder her. In der Simrock konnte es… Weiter